Die Harzer Schmalspurbahnen

Selketalbahn, Harzquerbahn und Brockenbahn

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Die Harzer Schmalspurbahnen sind heute das größte Museum im Harz. Die HSB unterhält das längste zusammenhängende Schmalspur-Streckennetz Deutschlands von 140 km Länge mit 44 Bahnhöfen und Haltepunkten. Jährlich fahren über eine Million Menschen mit Fahrzeugen und auf Strecken, die zum Teil älter als hundert Jahre sind. Viel Geld, Zeit aber auch viel Liebe gehören dazu, diese technischen Denkmäler betriebsbereit zu halten.

1887 wurde die erste Schmalspurstrecke im Harz von Gernrode nach Mägdesprung eröffnet. Betreiber war die Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn AG. In den Folgejahren wurde die Strecke verlängert und das Streckennetz vergrößert. Ihrem Verlauf am Flüsschen Selke folgend, bekam Sie schnell den Beinahmen Selketalbahn.

Der Bahnhof Gernrode
Viele Gäste sind der Meinung, das die Selketalbahn den schönsten Abschnitt der HSB durchquert, nicht so spektakulär, wie die Brockenfahrt, aber ebenfalls durch eine der interessantesten und natürlichsten Regionen Deutschlands. Während die deutsche Bahn AG beständig Strecken schließt, erweiterte die HSB das Streckennetz der Selketalbahn im Jahr 2006 von Gernrode über Bad Suderode nach Quedlinburg und verband damit Weltkulturerbe und technisches Denkmal.

1896 entstand mit der Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn-Gesellschaft die zweite Privatbahn, die den Zugverkehr auf dem Streckenabschnitt Wernigerode–Brocken (Brockenbahn) betrieb, die Harzquerbahn (Wernigerode–Drei-Annen-Hohne–Nordhausen) nahm am 27. März 1899 den Gesamtverkehr auf.
Während die Bahnlinien im Osten Deutschlands Bestand hatten, wurde die Südharzer Eisenbahn (Sie wurde 1898 gegründet. 1899 eröffnete sie die Strecken Walkenried–Braunlage und Brunnenbachsmühle–Tanne) ein Opfer der deutschen Teilung. Die Schmalspurbahnen im Ostharz unterstanden ab 1949 der Deutschen Reichsbahn.
Mit Schließung der innerdeutschen Grenze am 13. August 1961 wurde der öffentliche Verkehr mit Personenzügen auf der Brockenbahn eingestellt. Auch nach Schierke gelang man nunmehr nur mit einem Passierschein.


Mit 2 Mallet-Lokomotiven zum Brocken
Am 1. Februar 1993 übernahm das nicht bundeseigene Eisenbahnunternehmen „Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB)“ von der Deutschen Reichsbahn (DR) Fahrzeuge, Strecken, Personal usw. und fungiert seitdem als Eisenbahnverkehrs- (EVU) und Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU). Gesellschafter der HSB sind die Landkreise Wernigerode, Quedlinburg und Nordhausen, die an der Strecke liegenden Kommunen, die Stadt Quedlinburg, die Gemeinde Tanne sowie die Kurbetriebsgesellschaft Braunlage. Sitz ist Wernigerode, wo sich auch die Werkstätten befinden.

Die Züge verkehren täglich nach Fahrplan. Es kommen dabei auch mehrere Dampflokomotiven zum Einsatz. Der Regionalverkehr zwischen Nordhausen und Ilfeld wurde hingegen auf Dieselbetrieb umgestellt. In Nordhausen wurde eine Verbindung mit dem Netz der dortigen Straßenbahn Nordhausen hergestellt. Seit 1. Mai 2004 verkehren zwischen der Straßenbahn-Haltestelle Nordhausen Krankenhaus und dem HSB-Haltepunkt Ilfeld-Neanderklinik Straßenbahnen mit Hybridantrieb des Typs DuoCombino. Im Bereich der Harzquerbahn (ohne Fahrleitung) erfolgt der Antrieb diesel-elektrisch.

Die bekannteste Strecke ist die Brockenbahn. Auf ihr fahren mehrmals täglich dampfbespannte Züge von (Wernigerode–) Drei Annen Hohne bis zum Brocken und zurück. Außerdem betreibt die HSB noch einen regulären Güterverkehr von einem Schotterwerk in Unterberg nach Nordhausen mit aufgebockten Normalspurwaggons.